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Foodpairing der Woche: Noch ein bisschen Sommer, schon ein bisschen Herbst

Foodpairing der Woche: Noch ein bisschen Sommer, schon ein bisschen Herbst

Foodpairing der Woche: Noch ein bisschen Sommer, schon ein bisschen Herbst

Abends wird es früher kühl, aber den Tisch draußen möchten wir noch nicht aufgeben. Auf dem Markt liegen reife Feigen neben den ersten Kürbissen. Und in der Küche darf es langsam wieder nach gebratenen Pilzen und frischem Flammkuchen duften.

Für diese Zeit zwischen den Jahreszeiten haben wir drei unkomplizierte Gerichte ausgesucht – mit passenden Weinempfehlungen aus unserem Weingut. Zum Nachkochen, Teilen und gemütlichen Sitzenbleiben.

Feigen-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Thymian

Für zwei Personen · etwa 25 Minuten

Knuspriger Boden, warme Feigen und cremiger Ziegenkäse: Dieser Flammkuchen bringt noch einmal Spätsommer auf den Teller. Am schönsten serviert man ihn auf einem großen Brett, von dem sich jeder ein Stück nehmen kann.

Zutaten

  • 2 dünne Flammkuchenböden aus dem Kühlregal

  • 150 g Crème fraîche

  • 120 g milder Ziegenweichkäse

  • 4 frische Feigen

  • 1 kleine rote Zwiebel

  • 3 Zweige Thymian

  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Flammkuchenböden auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Die Temperaturfreigabe des Backpapiers beachten.

  2. Crème fraîche mit etwas Salz und Pfeffer verrühren und dünn auf den Böden verstreichen.

  3. Feigen waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel in feine Ringe, Ziegenkäse in kleine Stücke schneiden. Alles auf den Böden verteilen und mit abgezupften Thymianblättchen bestreuen.

  4. Die Flammkuchen nacheinander etwa 10–14 Minuten backen, bis die Ränder knusprig und leicht gebräunt sind. Die Packungsangabe der Böden beachten.

Unsere Weinempfehlung: Granit Weißburgunder trocken 2025

Seine Apfel- und Birnenaromen machen ihn zu unserer Wahl für diese Kombination. Wir empfehlen dazu bewusst einen milden Ziegenkäse, damit Käse, Feige und Wein geschmacklich im Gleichgewicht bleiben. Granit Weißburgunder entdecken

Tagliatelle mit gebratenen Pilzen und Petersilie

Für zwei Personen · etwa 30 Minuten

Schon beim Anbraten duftet die Küche nach Herbst. Die Pilze bekommen ordentlich Farbe, die Sauce bleibt leicht cremig – mehr braucht es für einen guten Teller Pasta kaum.

Zutaten

  • 250 g Tagliatelle

  • 350 g braune Champignons und Austernpilze

  • 1 Schalotte

  • 1 kleine Knoblauchzehe

  • 1 EL Olivenöl

  • 15 g Butter

  • 100 ml Sahne

  • 30 g Parmesan, frisch gerieben

  • ½ Bund glatte Petersilie

  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

  1. Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Schalotte und Knoblauch fein würfeln, Petersilie hacken.

  2. Die Pasta in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe bissfest kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Kochwasser auffangen.

  3. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Pilze portionsweise kräftig anbraten, damit sie bräunen. Anschließend alle Pilze zurück in die Pfanne geben.

  4. Die Hitze reduzieren. Butter und Schalotte hinzufügen, etwa zwei Minuten mitbraten. Knoblauch kurz unterrühren.

  5. Sahne angießen und zwei bis drei Minuten sanft köcheln lassen. Tagliatelle und etwas Kochwasser hinzufügen, alles gut durchschwenken.

  6. Die Pfanne vom Herd nehmen. Parmesan und Petersilie unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf mit etwas mehr Kochwasser geschmeidig rühren.

Unsere Weinempfehlung: Granit Grauburgunder trocken 2025

Dieser Grauburgunder bringt Körper und eine erfrischende Säure mit – eine schöne Begleitung zur cremigen Pasta. Auch in unserer Weinbeschreibung empfehlen wir ihn ausdrücklich zu Pilz- und Pastagerichten. Granit Grauburgunder entdecken

Ofenkürbis mit Burrata, Salbeibutter und Kürbiskernen

Für zwei Personen · etwa 40 Minuten

Im Ofen bekommt der Kürbis goldbraune Ränder. Dazu kommen kühle Burrata und warme Salbeibutter. Ein einfaches Essen für den ersten Abend, an dem man die Tür zur Terrasse doch lieber schließt.

Zutaten

  • 600 g Hokkaidokürbis, entkernt gewogen

  • 2 EL Olivenöl

  • 2 kleine Burrata à etwa 100 g

  • 25 g Butter

  • 8 Salbeiblätter

  • 2 EL Kürbiskerne

  • 1–2 TL Zitronensaft

  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

  • Frisches Brot zum Servieren

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kürbis gründlich waschen, entkernen und in etwa zwei Zentimeter breite Spalten schneiden. Die Schale kann beim Hokkaido mitgegessen werden.

  2. Die Spalten mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Auf einem Blech verteilen und etwa 25–30 Minuten backen, bis sie weich und an den Rändern gebräunt sind. Nach der Hälfte der Zeit wenden.

  3. Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz rösten und beiseitestellen.

  4. Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Salbeiblätter hinzufügen und behutsam braten, bis sie knusprig sind und die Butter leicht gebräunt ist. Vom Herd nehmen.

  5. Den warmen Kürbis auf zwei Tellern verteilen. Je eine Burrata daraufsetzen und öffnen. Salbeibutter darübergeben, mit Kürbiskernen bestreuen und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Dazu frisches Brot reichen.

Unsere Weinempfehlung: Collection Furore Weißweincuvée trocken 2024

Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay vereinen sich hier zu einer aromatischen Cuvée mit Frische und klarer Struktur. Unsere Empfehlung zum Ofenkürbis: Die Frische setzt einen schönen Akzent zur cremigen Burrata und zur leicht süßlichen Kürbisnote. Furore Weiß entdecken

Vielleicht wird es diese Woche der Flammkuchen auf der Terrasse. Vielleicht schon die Pilzpasta am Küchentisch. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Nachkochen und einen schönen Abend miteinander.

Ihr Team vom Weingut Schloss Ortenberg

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