Wo dir die Natur alles gibt, was du brauchst, fehlt nur noch deine Leidenschaft.

Ein Weingut

Dort, wo du an klaren Tagen freien Blick über Offenburg bis nach Straßburg hast, wo die steilen Westhänge des Schwarzwalds zuerst in eine hügelige Weinlandschaft und schließlich ins Rheintal übergehen – dort bauen wir unseren Wein an.

Namensgebend für unser Weingut ist das Schloss Ortenberg, nur wenige hundert Meter von uns entfernt. Auf der Erhebung des Schlosses stand einst eine Festung, die den Namen Mordunouva oder auf keltisch Mori-dunum (Sumpf-Festung) trug. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit der Name unserer gesamten Region – im Mittelalter die Mortenau genannt und heute die Ortenau.

Bodenständige Vielfalt mit 
Blick nach vorn

Auf unseren fünfundvierzig Hektar Anbaufläche findest du autochthone Weine wie Klingelberger – so nennen wir in der Ortenau den Riesling–, Spätburgunder, Grau- und Weißburgunder oder Müller-Thurgau. Aber längst haben sich in unseren Lagen auch Sorten wie Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot, Syrah sowie andere ihren Platz an der badischen Sonne erobert.

Und was wir in besten Lagen liebevoll erziehen, wird anschließend in unserem Keller zu ausdrucksstarken, vielfach ausgezeichneten Weinen, die eine regionaltypische Sprache sprechen, aber dabei durchaus junge Akzente setzen.

Das größte kommunale Weingut Deutschlands

Weingut Schloss Ortenberg existiert in seiner jetzigen Form seit 1997, aber wenn du durch unsere Weinberge streifst, atmest du die über fünfhundert-jährige Geschichte der ursprünglich zwei Weingüter, die Ende des zwanzigsten Jahrhunderts zu einem wurden.

Durch die Fusion des Weingutes St. Andreas der Stadt Offenburg und des Weinbauversuchsgutes des Ortenaukreises sind wir derzeit mit fünfundvierzig Hektar das größte kommunale Weingut Deutschlands – in der Rechtsform eines Zweckverbandes der Stadt Offenburg und des Ortenaukreises.

Die Geschichte zweier
 Weingüter

Im Jahr 1300 gründeten Offenburger Bürger das St. Andreas Kranken- und Armenhospital. Zweihundert Jahre später bildeten die Schenkungen von zwei Rebhöfen den Grundstein für die Entwicklung eines Spital-Weingutes. 1975 erweiterte das St. Andreas-Weingut, welches 1943 in den Besitz der Stadt Offenburg übergegangen war, seine Rebfläche auf insgesamt neunundzwanzig Hektar.

Die Geschichte des zweiten Weingutes begann erst 1950. Für den Wiederaufbau des Weinbaus in der Ortenau nach dem Krieg erwarb der damalige Landkreis Offenburg rebfähiges Gelände rund um das Ortenberger Schloss. Im Weinbauversuchsgut wurde in der folgenden Zeit wertvolle Grundlagenarbeit für den Weinbau in Baden geleistet.

Im Jahr 1997 fusionierten das St. Andreas Weingut und das Weinbauversuchsgut des Ortenaukreises zum „Weingut Schloss Ortenberg“.

Im Auftrag einer ganzen Region

Auf den ersten Blick wirst du vielleicht keinen Unterschied zwischen uns und den benachbarten Weingütern feststellen. Aber wenn du genau hinsiehst, gibt es einen deutlichen. Als Zweckverband arbeiten wir nämlich m Auftrag der Stadt Offenburg und des Landkreises Ortenau, also für alle Bürgerinnen und Bürger der Region. Das unterscheidet uns von allen anderen Weinbaubetrieben – ob Weingut im Familienbesitz oder Genossenschaf.

Und diesen Auftrag nehmen wir ernst. Deshalb stecken wir jeden Tag unser Können und unsere Leidenschaft in unsere Weine. Denn am Ende sprechen die für uns und damit für die gesamte Region.